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Basel ist Schweizer Exportmeister

29.05.2020

Der Kanton Basel-Stadt steht für 26 Prozent der Schweizer Ausfuhren. Dazu haben vor allem die Branchen Pharma und Chemie beigetragen. Pro Einwohner exportiert Basel-Stadt damit Waren im Wert von 316‘855 Franken. In der BaselArea insgesamt, Baselland und Jura eingeschlossen, sind es 148‘811 Franken pro Kopf.

Rheinhafen von Basel (Bild: Mark Niedermann)

Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) hat ihre Berechnungsmethode zur Zuteilung der Ein- und Ausfuhren auf die einzelnen Kantone überarbeitet. Aus der nun veröffentlichten Aussenhandelsstatistik nach Kantonen geht hervor, dass die Nordwestschweiz den mit Abstand wichtigsten Exportmotor der Schweiz bildet.

Danach erreichten die Exporte der beiden Basel und des Aargau 2019 einen Wert von 85,3 Milliarden Franken, 35 Prozent aller Schweizer Ausfuhren. Der Kanton Basel-Stadt allein kommt mit Exporten von 63,5 Milliarden Franken auf 26 Prozent, gefolgt vom Aargau mit 15,0 Milliarden Franken und Basellandschaft mit 6,8 Milliarden. Die Chemie- und Pharmabranche bildet laut der EZV-Mitteilung den Treiber der Exporte in der Nordwestschweiz.

Die BaselArea mit den drei Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura weist nur 6 Prozent der Bevölkerung auf, steht aber für 30 Prozent der Exporte. Basel-Stadt als Schweizer Exportmeister exportiert pro Einwohner Waren im Wert von 316‘855 Franken. Das ist sind mehr als zehn Mal so viel als der Schweizer Durchschnitt von 28‘273 Franken pro Kopf. In der BaselArea insgesamt sind es immer noch 148‘811 Franken pro Kopf. Auch der Jura liegt mit 32‘689 Franken pro Kopf leicht über dem Durchschnitt, Basel-Landschaft mit 23‘600 Franken leicht darunter.

Der Kanton Genf kam 2019 mit Exporten im Wert von 20,1 Milliarden Franken auf den zweiten Platz, gefolgt von der Waadt, dem Aargau und Zürich.

Auch die Dynamik der Exporte ist in der Nordwestschweiz am höchsten. In den Jahren 2016 bis 2019 stiegen sie hier jährlich um 6,1 Prozent, während der jährliche Anstieg In der Schweiz insgesamt 4,8 Prozent betrug.

Bei den Importen liegt Basel-Stadt mit 34,1 Milliarden Franken auf dem zweiten Platz. Nur der Kanton Zürich importiert mit 38,0 Milliarden Franken mehr.

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