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Bottmedical schafft Markteinstieg mit innovativer Zahnspange
27.07.2021
Das Basler Startup Bottmedical hat eine durchsichtige Zahnspange aus biobasierten Polymeren entwickelt. Nach einer erfolgreichen Finanzierungsrunde hat es nun den Markteintritt geschafft. Die Zahnspange wird in immer mehr Kliniken eingesetzt.

Inspirierte Köpfe bei der Arbeit (Bild: Bottmedical)
Bottmedical hat mit Naturaligner eine durchsichtige Zahnspange aus biobasierten Polymeren entwickelt, wie aus einer Mitteilung bei startupticker.ch hervorgeht. Die Ausgliederung aus der Universität Basel mit Sitz im Technologiepark Basel hat ihr Produkt bereits an Kunden in ganz Europa ausgeliefert und kürzlich die Expansion nach Japan und Australien realisiert. In der Schweiz sei Naturaligner in immer mehr Kliniken vorhanden, wobei die Universität Basel die biomechanischen Eigenschaften gerade in einer klinischen Studie überprüft.
Erst im April hat das Basler Unternehmen in einer Finanzierungsrunde 1,1 Millionen Franken eingenommen. Für die anstehende Wachstumsphase wird aktuell eine Serie-B-Finanzierungsrunde vorbereitet. Dadurch soll es ermöglicht werden, dass Naturaligner ab 2024 bereits für 1 Millionen Patienten zur Verfügung steht.
„Mit biobasierten Polymeren sind wir Pioniere im Bereich der Dentalmedizin, um die Belastung von schädlichen Mikroplastiken und Weichmachern im Patienten zu reduzieren“, wird Tino Töpper in einem Artikel der „Basler Zeitung“ zitiert, Mitgründer und CEO von Bottmedical. In einem nächsten Schritt werde Bottmedical das Material mit einer antibakteriellen Substanz funktionalisieren, um die Vorbeugung der Kariesentstehung zu unterstützen.
Während Bottmedical also einerseits an einer Ausweitung der Produktionskapazitäten arbeitet, wird zudem bereits das nächste Produkt entwickelt. Extrem dünne Sensoren sollen als Schnittstelle zwischen Zunge und einer App dienen. „Der Tofi-Trainer ermöglicht ein interaktives und unterhaltsames Training der muskelfaser-bedingten Zungenmotorik, um die Spannung und die unterbewusste Kontrolle der Zunge in der Nacht zu verbessern“, heisst es von Töpper gegenüber der „Basler Zeitung“. So sollen sowohl das Schnarchen als auch Atemstillstände bekämpft werden.
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